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Daniel von Detailing1 |
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Was ist die Dr. Wack A1 "Leder-Pflege"? Ein lösemittelfreier Pflegefilm auf Jojobaöl-Basis, der auf Glattleder jeder Art und auf Kunstleder darf, gelochte und perforierte Sitze eingeschlossen. Er hält die Deckschicht geschmeidig, schützt vor Ausbleichen durch UV-Strahlen und lässt Wasser abperlen. Kein Reiniger, keine Versiegelung und nichts für Wildleder.
Dr. Wack A1 "Leder-Pflege" ist eine Lederpflege von Dr. Wack auf Jojobaöl-Basis für Glattleder und Kunstleder im Fahrzeug. Sie legt einen dünnen Film auf die Deckschicht und hält ihn geschmeidig. Damit arbeitet sie gegen das, was Dr. Wack im Produktinformationsblatt als Problem beschreibt: Hitze, Feuchtigkeit, UV-Einstrahlung und Schmutz machen Leder spröde und rissig.
Der Wirkstoff trägt Öl im Namen und ist chemisch keins. Jojobaöl ist ein flüssiges Wachs, ein Ester aus langkettigen Fettsäuren und Fettalkoholen, dem die ungesättigten Stellen weitgehend fehlen, an denen Sauerstoff sonst angreift. Genau darauf stützt Dr. Wack die Angabe temperatur- und alterungsbeständig. Heißt für dich: Der Film wird über Monate nicht ranzig und nicht klebrig, anders als fettbasierte Hausmittel auf einem Ledersitz.
Die zweite Hälfte der Antwort steckt im Untergrund. Über der gefärbten Haut sitzt bei modernem Autoleder eine Polyurethan-Deckschicht, eine hauchdünne Lackschicht, die Farbe und Abriebfestigkeit trägt. Durch die kommt kein Öl. Merkst du daran: Was nach dem Auftragen dunkler und satter aussieht, ist keine getränkte Haut, sondern eine geschmeidig gehaltene Oberfläche, die laut Hersteller die Farbtiefe zurückbringt, ohne zu glänzen.
Praxistipp von Detailing1: Je nach Saugfähigkeit des Leders einwirken lassen ist alles, was Dr. Wack zur Einwirkzeit schreibt. Aus unserer Praxis wird daraus eine klare Ansage: Trag eine handtellergroße Probefläche auf die Fahrerwange auf und schau nach 1 Minute hin. Ist der Glanz weg, hat das Leder aufgenommen und verträgt einen zweiten dünnen Auftrag. Glänzt es noch, ist die Deckschicht satt, und der Rest gehört sofort mit der trockenen Tuchseite ab.
Die Leder-Pflege kommt sparsam auf ein weiches Tuch, nie direkt auf die Fläche, und wird auf gereinigtem, trockenem Leder in handtellergroßen Abschnitten verteilt.
Vorher gehört die Flasche geschüttelt, sonst liegt das Wachs unten. Dr. Wack nennt als Auftragswerkzeug ein weiches, saugfähiges Tuch, einen feinporigen Schwamm oder das hauseigene A1 "ALL in ONE" Mikrofasertuch. Alle drei leisten dasselbe: Sie dosieren. Ein Tuch gibt genau so viel ab, wie du hineingegeben hast, und nimmt am Ende mit der zweiten, trockenen Seite wieder auf.
Die Fläche entscheidet, wie viel davon verschwindet. An der Einstiegswange des Fahrersitzes ist die Deckschicht am stärksten beansprucht, dort scheuert bei jedem Einsteigen die Jeans darüber. Diese Zone nimmt sichtbar mehr auf als die Rückbank, die in vielen Autos jahrelang fast unberührt bleibt. Wer beide gleich behandelt, hat vorne zu wenig und hinten einen Film liegen, der nach zwei Tagen staubig wirkt.
Zwischen Auftragen und Nachwischen liegt eine kurze Abluftphase, und die dauert genau so lange, wie das Leder braucht. Bei einer glatten, gut erhaltenen Nappa-Fläche sind das Sekunden. Bei einer matten, schon aufgerauten Wange kann es 1 Minute dauern. Der Saugtest aus dem Praxistipp beantwortet das schneller als jede Faustregel, weil er die Antwort am Fahrzeug misst statt sie zu schätzen.
Wärme ist für eine Pflege ein anderes Problem als für einen Reiniger. Auf einer aufgeheizten Fläche schlägt der Film dort nieder, wo er auftrifft, und lässt sich nicht mehr gleichmäßig ausziehen. Was entsteht, sind Wolken statt einer Lage. Deshalb schließt Dr. Wack pralle Sonne und erhitzte Oberflächen aus. Schatten, offene Türen, 10 Minuten Geduld.
Perforierte Sitze verlangen die flache Hand. Was in eine Lochreihe gedrückt wird, trocknet dort nicht durch, und darunter sitzt Schaumstoff, der aufnimmt was durchkommt. Die Freigabe für gelochtes Leder gilt genau unter dieser Bedingung. Am Lenkradkranz arbeitest du noch dünner als sonst und polierst mit der trockenen Seite nach, bis der Griff wieder stumpf ist.
Pigmentiertes Autoleder lässt sich nicht füttern. Die geschlossene Deckschicht darüber lässt keine Fette in die Faser durch, deshalb arbeitet jede Pflege auf dieser Lage und nicht in der Haut.
Das Lederzentrum, seit Jahrzehnten die Fachadresse für Lederreparatur, formuliert es klar: In den ersten drei Jahren braucht Autoleder keine Rückfettung, es ist noch optimal vom Gerber ausgerüstet. Was es braucht, ist Schutz vor Verschleiß und Abfärbungen durch Bekleidung. Wer ein drei Jahre altes Autoleder rückfetten will, cremt eine Regenjacke ein: Das Material ist beschichtet, und die Creme bleibt außen.
Genau da liegt die Stärke dieses Produkts, und genau da liegt seine erste Grenze. Die A1 "Leder-Pflege" ist ein Schutzfilm, kein Nahrungsmittel. Sie hält die Deckschicht elastisch, legt eine wasserabweisende Lage darüber und nimmt den Abrieb ab, der sonst die Farbschicht trifft. Bei einem Leder, das nach fünfzehn Jahren wirklich ausgetrocknet ist, ersetzt sie eine rückfettende Pflegemilch nicht.
Die zweite Grenze ist harmloser zu benennen und teurer zu ignorieren. Wo die Deckschicht durchgescheuert ist und der helle Untergrund durchblitzt, bringt kein Pflegefilm Farbe zurück. Das ist ein Fall für die Lederaufbereitung mit Farbauftrag, nicht für eine Flasche. Die Pflege verlangsamt den Weg dorthin, sie kehrt ihn nicht um.
Die dritte Grenze steht dort, wo der Hersteller schweigt. Wie viele Monate der Film trägt, beziffert Dr. Wack an keiner Stelle, und wir erfinden keine Zahl. Was sich sagen lässt: Er ist eine Pflege, keine Beschichtung. Wer eine mehrjährige Standzeit sucht, sucht eine Lederversiegelung, und das ist ein anderes Produkt mit anderer Vorbereitung.
Die vierte steht auf der Flasche: Wildleder, Nubuk und Alcantara sind ausgeschlossen, weil dort kein geschlossener Film existiert, den man pflegen könnte. Für die Wahl gilt damit eine einfache Regel. Wenn dein Leder jung, pigmentiert und intakt ist, ist Schutz die richtige Aufgabe und die A1 "Leder-Pflege" die passende Flasche. Wenn es alt, matt und wirklich spröde ist, greifst du in der Kategorie Lederpflege zu einer rückfettenden Pflegemilch.
Ein Pflegeintervall nennt Dr. Wack nicht. Wir arbeiten mit zweimal im Jahr für die gesamte Lederausstattung und deutlich häufiger für Fahrersitz und Lenkrad.
Die Zahlen dahinter kommen aus zwei Richtungen und decken sich. Unsere Hausroutine im Detailing101 sieht eine gründliche Reinigung alle 2 bis 3 Monate und eine Pflege zweimal im Jahr vor. Das Lederzentrum empfiehlt für neues Leder den Fahrersitz alle 3 Monate und das übrige Leder alle 6 bis 12 Monate. Beides läuft auf dasselbe Verhältnis hinaus: Die Sitzfläche, die du täglich benutzt, verbraucht den Schutz um ein Vielfaches schneller als die Rückbank.
Richtig ist die A1 "Leder-Pflege" damit für Fahrzeuge mit pigmentiertem Glattleder oder Kunstleder, die noch intakt sind und es bleiben sollen. Besonders sinnvoll bei hellen Ausstattungen, wo der Indigo-Abrieb aus dunklen Jeans zuerst an der Fahrerwange auftaucht, und bei belüfteten oder beheizten Sitzen mit Perforation, wo viele Konkurrenzprodukte mit Sprühkopf ausscheiden.
Falsch ist sie für Fahrzeuge mit Alcantara-Ausstattung, für offenporiges Anilinleder und für alle, die eine einmal im Jahr aufgetragene Beschichtung erwarten. Wer sein Leder vorher sauber haben will, und das verlangt der Hersteller ausdrücklich, nimmt den A1 "Leder-Reiniger" als ersten Schritt. Pflege auf einer noch fettigen Deckschicht liegt auf dem Schmutz statt auf dem Leder.
Zum Gebinde: 250 ml aus einer Kunststoff-Flasche, hergestellt bei der Dr. O.K. Wack Chemie in Baar-Ebenhausen. Weil das Tuch dosiert und nicht ein Sprühkopf, reicht die Menge weiter, als die Zahl vermuten lässt. Belegen lässt sich das nicht, denn eine Ergiebigkeitsangabe existiert weder auf der Flasche noch im Produktinformationsblatt, und geschätzte Zahlen schreiben wir nicht auf.
Der wichtigste Hebel ist am Ende nicht die Menge, sondern der Termin. Dr. Wack nennt Hitze und UV-Einstrahlung als zwei der Treiber, die Leder spröde machen, und beide haben ihre Saison. Eine Pflege, die im Oktober aufgetragen wird, hat die Belastung, gegen die sie arbeitet, bereits hinter sich. Wir legen den Haupttermin deshalb ins Frühjahr, bevor der Innenraum hinter Glas das erste Mal richtig heiß wird, und ziehen den zweiten im Spätsommer nach.
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Die A1 "Leder-Pflege" ist eine lösemittelfreie Pflege auf Jojobaöl-Basis für pigmentiertes Glattleder, Nappa und Kunstleder. Gelochte und perforierte Sitze sind eingeschlossen, Wildleder nicht. Sie legt einen dünnen Film auf die Deckschicht, hält sie geschmeidig, beugt Rissbildung vor und schützt laut Hersteller vor Ausbleichen durch UV-Strahlen.
Dr. Wack nennt keine feste Einwirkzeit, sondern schreibt: je nach Saugfähigkeit des Leders einwirken lassen. Praktisch sind das Sekunden bis etwa 1 Minute. Der Test dafür ist der Glanz. Ist er weg, hat die Deckschicht aufgenommen und verträgt einen zweiten dünnen Auftrag. Glänzt die Fläche noch, wird sofort mit der trockenen Tuchseite nachgewischt.
Die Pflege hält die vorhandene Deckschicht geschmeidig und legt eine wasserabweisende Lage darauf, die regelmäßig erneuert wird. Eine Lederversiegelung baut stattdessen eine eigene, deutlich härtere Schutzschicht auf, die Monate bis Jahre halten soll und mehr Vorbereitung verlangt. Die A1 "Leder-Pflege" ist eine Pflege, keine Beschichtung. Wie lange ihr Film auf dem Leder bleibt, hat Dr. Wack nie beziffert.
Ja, beides steht ausdrücklich in den Anwendungsgebieten. Kunstleder ist von Haus aus eine geschlossene Kunststoffoberfläche und verhält sich damit wie die Deckschicht von Glattleder. Bei perforierten Sitzen ist entscheidend, dass das Produkt aus dem Tuch kommt und keine gesprühte Flüssigkeit in die Belüftungslöcher läuft. Nicht geeignet sind Wildleder, Nubuk und Alcantara.
Der Überschuss zieht nicht nach, er bleibt liegen. Auf der Deckschicht entsteht ein Film, der sich speckig anfühlt, Staub bindet und am Lenkradkranz die Griffigkeit senkt. Deshalb steht sparsam auftragen im Produktinformationsblatt, und deshalb folgt das Nachwischen mit der trockenen Tuchseite. Bereits speckige Flächen nimmst du mit einem sauberen, leicht feuchten Tuch wieder ab.
Nach Beanspruchung, nicht nach Kalender. Unsere Hausroutine sind zwei Durchgänge pro Jahr für die gesamte Ausstattung, am Fahrersitz und am Lenkrad häufiger. Das Lederzentrum nennt für neues Leder alle 3 Monate am Fahrersitz und alle 6 bis 12 Monate für den Rest. Den Haupttermin legst du am besten ins Frühjahr, vor die erste Hitzewelle.
Die Pflege gehört auf gereinigtes und getrocknetes Leder. Steht noch ein Fettfilm aus Handcreme und Hautfett auf der Deckschicht, legt sich der Pflegefilm darauf statt auf das Leder. Dr. Wack empfiehlt für diesen Schritt den A1 "Leder-Reiniger" und lässt die Fläche danach vollständig abtrocknen.
Flasche gut schütteln, dann sparsam auf ein weiches, saugfähiges Mikrofasertuch oder einen feinporigen Schwamm geben. Das Produkt kommt auf das Tuch, nie direkt auf die Fläche. Bei gelochtem und perforiertem Leder trägt das doppelt: Ein getränktes Tuch gibt keine Flüssigkeit in die Lochreihe ab, die dort ohnehin nicht durchtrocknen würde.
Trag den Film gleichmäßig und dünn in handtellergroßen Abschnitten auf. Beginne an der Einstiegswange des Fahrersitzes: Diese Zone ist am stärksten beansprucht und zeigt dir sofort, wie durstig dein Leder ist. Ist der Glanz nach 1 Minute weg, verträgt die Fläche einen zweiten dünnen Auftrag. Glänzt sie noch, ist sie satt.
Wische jeden Abschnitt anschließend mit einer trockenen Seite des Tuches nach, solange der Film noch frisch ist. Am Lenkradkranz arbeitest du dünner als überall sonst und polierst gründlich nach, bis der Griff wieder stumpf ist. Rückbank und Fondtüren brauchen deutlich weniger Material als die Vordersitze.
Hinweise: Weder in der Sonne noch auf aufgeheiztem Leder arbeiten, sonst zieht der Film ungleichmäßig ein und hinterlässt Wolken. Wildleder, Nubuk, Velours und Alcantara bleiben außen vor, weil dort die geschlossene Deckschicht fehlt, auf der eine Pflege überhaupt arbeiten könnte. Durchgescheuerte Stellen, an denen der Untergrund durchblitzt, lassen sich pflegen, aber nicht wiederherstellen. Ein Pflegeintervall nennt Dr. Wack nicht: Wir arbeiten mit zweimal im Jahr, am Fahrersitz und am Lenkrad häufiger, und legen den Haupttermin ins Frühjahr vor die erste Hitze. Verschlossen und frostfrei lagern; über Winter gehört die Flasche ins Haus, nicht ins Auto.
Contact
Dr. O.K. Wack Chemie GmbH
Untere Au 9, 85107 Baar-Ebenhausen, Deutschland
+49845341995100
info@dr-wack.com
https://dr-wack.com/
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