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Sperrschicht gegen Verfärbungen von COLOURLOCK

(1 produits)
Die Sperrschicht gegen Verfärbungen von COLOURLOCK ist der Isolierschritt zwischen Reinigung und Farbauftrag: COLOURLOCK "Blocker" trocknet zu einem transparenten Sperrfilm auf, der Reifenabrieb, Kugelschreiber, Kleberreste, UV-Schatten und Schimmelspuren unter sich einschließt, statt sie durch die frische Lederfarbe zurückwandern zu lassen. Zwei dünne Schichten mit Zwischentrocknung genügen. Erhältlich als 100 ml und 1000 ml / 1 Liter.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Blocker" couche barrière contre les remontées de décoloration

    Beschermlaag tegen verkleuringen op leer

    Précommande (1000 ml / 1 liter · 100 ml)
    De 36,78€ 39,13€
    Inhalt: 100mlPrix unitaire (367,80€ / l)
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  • Alte Verfärbungen kommen zurück ohne die Sperrschicht von COLOURLOCK

    Was ist die Sperrschicht gegen Verfärbungen von COLOURLOCK? Der Isolierschritt der Färbe-Strecke: COLOURLOCK "Blocker" legt einen transparenten Sperrfilm zwischen Untergrund und Neufarbe, damit Reifenabrieb, Kugelschreiber, Kleberreste, UV-Schatten und Schimmelspuren nicht durch die frische Farbschicht zurückwandern. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.


    Die Sperrschicht gegen Verfärbungen von COLOURLOCK ist der Arbeitsschritt zwischen Reinigung und Farbauftrag, den Heimwerker-Anleitungen fast immer auslassen. COLOURLOCK "Blocker" trocknet zu einem dünnen, transparenten Isolierfilm auf, der eingelagerte Farbstoffe, Fette und Weichmacher unter sich einschließt, statt sie von der frischen Farbe wieder nach oben ziehen zu lassen. Zwei dünne Schichten genügen, aufgetragen mit Schwamm oder Spritzpistole, jede einzeln durchgetrocknet.

    • Sperrt genau die Altlasten ab, die neue Farbe wieder hochzieht. Reifenabrieb, Kugelschreiber- und Edding-Striche, UV-Schatten, durchschlagender Kleber und Schwarzschimmel gehören zu den Fällen, für die der Blocker gebaut wurde. Ohne diese Zwischenschicht steht der Fleck nach Wochen wieder oben, obwohl die Färbung sauber gelaufen ist.
    • Zwei dünne Schichten schlagen eine dicke. Der Auftrag erfolgt in zwei Durchgängen mit dem Schwamm, jede Schicht wird einzeln mit dem Föhn durchgetrocknet. Während des Farbaufbaus darf der Blocker dünn nachgelegt werden, wenn eine Problemstelle weiter arbeitet. Dick aufgetragen wird die Fläche brettig statt dicht.
    • Zwei Gebinde für zwei Arbeitsweisen. Die 100 ml reichen für die einzelne Sitzwange, ein Lenkrad oder eine Armlehne, ohne dass eine angebrochene Flasche im Regal altert. Die 1000 ml / 1 Liter sind die Größe für ganze Garnituren und für den Auftrag mit der Spritzpistole bei hohem Druck.

    Praxistipp von Detailing1: Perforiertes Leder ist die Stelle, an der die Sperrschicht am häufigsten schiefgeht. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu belüfteten Sitzen, bei denen nach dem Färben die Lochreihen zugesetzt sind: Der Blocker läuft in die Perforation, trocknet dort zu kleinen Pfropfen, und die Sitzbelüftung zieht anschließend spürbar schwächer. Der Gegengriff kostet fünf Minuten und muss vor dem Antrocknen passieren — mit einem Zahnstocher jede Lochreihe einmal durchstoßen, solange der Film noch nass ist, und erst danach den Föhn ansetzen. Wer stattdessen die trockene Fläche nachbohrt, reißt die frische Sperrschicht rings um jedes Loch wieder auf.


    Verfärbungen wandern nach oben, nicht nach unten

    Frische Lederfarbe ist für ein paar Stunden auch ein Lösemittel: Sie weicht die alte Oberfläche an und weckt genau die Verfärbung wieder auf, die sie eigentlich überdecken soll.

    Migration nennt die Lederbranche diese Wanderung. Gelöste Farbstoffe, Fette und Weichmacher folgen dem Feuchtigkeitsgefälle nach oben, ähnlich wie ein Kaffeetropfen auf Papier seinen Rand nicht in der Mitte bildet, sondern außen, wo er trocknet. Heißt für dich: Der Fleck sitzt nach dem Färben nicht mehr unter der neuen Schicht, sondern in ihr — und wird mit jedem Sonnentag deutlicher.

    Der Zeitverzug ist das Tückische daran. Direkt nach dem Färben sieht die Fläche gleichmäßig aus, der Erfolg wirkt komplett. Erst über Wochen arbeitet sich die Altlast durch, und Wärme beschleunigt sie: Ein Sitz in der Sommersonne zeigt in zwei Tagen, was im Winter ein halbes Jahr braucht. Wer die Sperrschicht weggelassen hat, merkt das also nicht am Tag der Arbeit, sondern in der nächsten Saison.

    Welche Altlasten das betrifft, ist gut dokumentiert. Reifenabrieb aus dem Kofferraum, Kugelschreiber- und Edding-Striche, UV-Verfärbungen auf sonnenexponierten Flächen, durchschlagender Kleber aus alten Reparaturen und Schwarzschimmel auf lange feucht gestandenen Ledern stehen dabei ganz vorn. Ihnen gemeinsam ist, dass Reinigung sie nur bis zu einer bestimmten Tiefe erreicht — der Rest bleibt im Leder und wartet auf das nächste Lösemittel.

    COLOURLOCK "Blocker" liegt als Isolierfilm zwischen Altlast und Neufarbe

    Die Sperrschicht arbeitet nicht chemisch gegen die Verfärbung, sondern räumlich: Sie schneidet ihr den Weg nach oben ab, statt sie zu lösen.

    COLOURLOCK "Blocker" wird nach der Reinigung auf die trockene Fläche gelegt und trocknet zu einem dünnen, transparenten Film auf. Dieser Film ist dicht genug, um eingelagerte Farbstoffe und Fette unter sich zu halten, und bleibt offen genug, dass Füllfarbe, Lederfarbe und Finish anschließend sauber darauf haften. Praktisch heißt das: Du verlierst weder Haftung noch Griff und gewinnst eine Trennlage, die vorher nicht da war.

    Der Auftrag ist gestuft. Für Einzelstellen arbeitest du mit dem Schwamm in tupfenden Bewegungen, zwei Schichten, jede mit dem Föhn durchgetrocknet. Für großflächige Arbeiten — eine komplette Sitzgarnitur, eine Sofalandschaft — ist die Spritzpistole bei hohem Druck der Weg, mit dem der Film dünn und gleichmäßig steht. Und wenn eine Problemstelle während des Farbaufbaus weiter arbeitet, darf der Blocker zwischendurch dünn nachgelegt werden, immer mit Trocknung dazwischen.

    Ebenso wichtig ist, was der Blocker nicht ist. Er reinigt nicht, er füllt keine Risse, und er ersetzt keinen Top Coat. Er ist eine einzige, klar umrissene Aufgabe in der Färbe-Strecke: die Trennung zwischen dem, was war, und dem, was kommt. Genau diese Beschränkung macht ihn verlässlich — ein Produkt, das an dieser Stelle auch noch pflegen oder versiegeln wollte, würde die Sperrwirkung verwässern.

    Sperrschicht und Haftvermittler lösen zwei verschiedene Aufgaben

    Beide laufen im Sortiment unter Leder-Grundierung, beide kommen vor der Farbe auf die Fläche. Damit hören die Gemeinsamkeiten auf.

    Der Haftvermittler von COLOURLOCK arbeitet in die Tiefe: COLOURLOCK "Leather Primer" zieht in die Zurichtung ein — so heißt die lackähnliche Farb- und Schutzschicht auf pigmentiertem Glattleder — und baut dort eine Haftbrücke für die Lederfarbe auf. Er bleibt im Griff weich und senkt den Farbverbrauch, weil die Farbe nicht mehr in einen saugenden Untergrund läuft. Sein Job ist Verbindung.

    Der Blocker macht das Gegenteil: Er legt sich als geschlossener Film obenauf, weil Trennung sein Job ist. Deshalb steht im Datenblatt eine Reihenfolge, die viele überrascht — vor dem Blocker kommt keine Grundierung. Wer den Haftvermittler trotzdem zuerst aufträgt, arbeitet gegen den Zweck der Sperrschicht und wundert sich später über einen Durchschlag, den er teuer verhindert zu haben glaubte. Auf Kunststoffteilen im Innenraum übernimmt ohnehin die Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK, kein Lederprodukt.

    Was wir bei Detailing1 immer wieder beobachten: Kunden bestellen den Haftvermittler und rechnen fest damit, dass er den Durchschlag gleich miterledigt. Die Rückfrage kommt dann drei Wochen nach der Färbung, wenn auf einer beigen Sitzfläche wieder blaue Schatten stehen. Wer beide Produkte im Regal hat, spart sich diesen Umweg — es sind zwei Aufgaben, und sie brauchen zwei Flaschen.

    Erst entfernen, dann sperren, dann färben

    Die Sperrschicht ist Schritt drei, nicht Schritt eins. Was sich entfernen lässt, wird vorher entfernt — der Blocker ist für den Rest da, nicht für die Abkürzung.

    Am Anfang steht die Entfettung: Der Entfetter von COLOURLOCK nimmt Hautfette, Pflegereste und Silikonfilme herunter, damit überhaupt etwas haften kann. Sitzt eine sichtbare Verfärbung in der Farbschicht, gehört sie an den Verfärbungsentferner von COLOURLOCK, bevor gesperrt wird: Jedes Gramm Farbstoff, das jetzt ins Tuch geht, kann später nicht mehr nach oben wandern. Danach muss die Fläche vollständig durchtrocknen — Restfeuchte unter dem Sperrfilm ist der zweithäufigste Grund für Ränder.

    Dann kommt der Blocker in zwei dünnen Schichten mit Trocknung dazwischen, und erst danach beginnt der farbliche Aufbau: Füllfarbe für brüchige Stellen, dann die deckenden Lederfarben von COLOURLOCK in mehreren dünnen Aufträgen statt einem satten. Den Abschluss macht der Top Coat & Finish von COLOURLOCK als Verschleißschicht, über den auch Glanzgrad und Griff eingestellt werden — matt, glänzend oder hochglänzend, bei Bedarf mit Mattierungszusatz, Griff-Zusatz oder Vernetzer justiert.

    Aus dem Detailing1-Alltag: Der häufigste Grund für ein enttäuschendes Ergebnis ist nicht das falsche Produkt, sondern ein zu enger Zeitplan. Die komplette Strecke von der Entfettung bis zum Top Coat ist ein halber Tag für zwei Vordersitze, mit Trocknungspausen, die sich nicht abkürzen lassen. Beim ersten Mal fühlt sich das lang an, und das ist normal — beim zweiten Sitz sitzt jeder Handgriff, und der Aufwand halbiert sich.

    Die Sperrschicht rettet nicht jeden Fall

    Der Blocker ist ein Spezialist, und Spezialisten haben scharfe Ränder. Drei davon solltest du kennen, bevor du bestellst.

    Die erste Grenze ist das Substrat. Die Sperrschicht gehört auf pigmentiertes Glattleder mit intakter Zurichtung — also auf Leder, das ohnehin eine Deckschicht trägt. Offenporiges Anilinleder, Nubuk und Velours saugen jeden filmbildenden Auftrag auf und verlieren dabei genau das, was sie ausmacht: die weiche, matte, atmende Oberfläche. Dort ist der Blocker kein Rettungsanker, sondern der schnellste Weg zu einem Fleck, der schlimmer aussieht als der ursprüngliche.

    Die zweite Grenze ist sicherheitsrelevant und nicht verhandelbar. Sitzflanken moderner Autos führen die Reißnaht des Seitenairbags, und diese Naht muss beim Auslösen aufgehen. Farb- und Sperrschichten dürfen sie weder versteifen noch verkleben. Wenn dein Schaden auf oder direkt an dieser Naht sitzt, ist das kein Fall für Chemie aus der Flasche, sondern für den Sattler oder einen Lederinstandsetzer, der die Naht fachgerecht öffnet und neu setzt.

    Die dritte Grenze sehen wir bei uns am häufigsten, und sie ist ein echtes Negativ: nicht entfettete Flächen. Wir sehen häufig Sitze, bei denen der Blocker sauber aufgetragen wurde, die Fläche aber vorher nur abgewischt statt entfettet war. Nach vier bis sechs Wochen zeichnen sich dann rund um die Kontaktzonen matte Höfe ab — der Film hat nie richtig gebunden, weil er auf Hautfett lag. Gleiches gilt für den zu dicken Auftrag: Zwei hauchdünne Schichten halten dicht, eine satte macht die Fläche brettig und setzt die Perforation zu.

    Und eine ehrliche Einordnung zum Ergebnis: Der Blocker verhindert den Durchschlag, er trifft keinen Farbton. Bei einer Fläche im direkten Sichtfeld — Sitzspiegel, Armlehne, Türtafel — ist der Farbtonabgleich der anspruchsvollste Teil der ganzen Arbeit, nicht die Chemie darunter. Wer eine ganze Sitzfläche in einem Zug durchfärbt, hat es leichter als jemand, der eine handtellergroße Stelle unsichtbar in ein gealtertes Umfeld einpassen will.

    Wann die Sperrschicht in deinen Warenkorb gehört

    Die Entscheidung hängt nicht am Leder, sondern an seiner Vorgeschichte. Wenn du weißt, was die Stelle vorher gesehen hat, weißt du auch, ob gesperrt werden muss.

    Wenn helle Sitze Jeansblau tragen, das die Reinigung nur teilweise mitnimmt, gehört der Blocker zwischen Reinigung und Farbe. Wenn Kugelschreiber, Edding oder Kleberreste aus einer alten Reparatur im Spiel sind, ebenfalls. Wenn ein Fahrzeug jahrelang geraucht wurde oder lange feucht gestanden hat, erst recht. Und wenn eine Fläche schon einmal gefärbt wurde und der alte Fleck zurückkam, ist die fehlende Sperrschicht die wahrscheinlichste Ursache. Wenn dagegen ein sauberes, nur ausgeblichenes Leder eine reine Farbauffrischung bekommt, brauchst du sie nicht — dann ist der Blocker ein Arbeitsschritt, den du dir sparen kannst.

    Bei der Gebindewahl entscheidet die Fläche, nicht der Anspruch. Die 100 ml decken die klassischen Einzelfälle ab: eine Sitzwange, ein Lenkrad, eine Armlehne, eine Türtafel. Die 1000 ml / 1 Liter sind für komplette Garnituren gedacht und für alle, die mit der Spritzpistole arbeiten — dort ist der Verbrauch pro Fläche höher, dafür steht der Film gleichmäßiger. Alle Vorbereitungsprodukte eine Ebene höher findest du unter Leder-Grundierung von COLOURLOCK, die komplette Strecke unter Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Der Prüfschritt, der in keiner Anleitung steht, kostet einen Tag und spart dir im Zweifel die komplette Arbeit: Lege deine Färbe-Strecke zuerst auf einer verdeckten Stelle an — Sitzunterseite, Rücklehne, Seitenwange unten —, dann stell das Fahrzeug einen sonnigen Tag lang in die Wärme und schau am Abend nach. Migration ist temperaturgetrieben, und was unter Wärme in 24 Stunden nicht durchkommt, kommt auch im Sommer nicht durch. Diese eine Testfläche ist der Unterschied zwischen einer Färbung, die hält, und einer, die du in der nächsten Saison ein zweites Mal machst.

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