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Lederreiniger von COLOURLOCK

(3 products)
Die Lederreiniger von COLOURLOCK stufen die Reinigung nach Lederart und Verschmutzung ab: ein milder Reiniger für die regelmäßige Runde auf beschichtetem Glattleder, ein starker für speckige Lenkräder und die Grundreinigung, dazu ein faserfreundlicher Spezialist für offenporige Anilin- und Nubukleder. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie — aufgeschäumt auf dem Pad angewendet, nie direkt auf dem Leder.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Mild) — cleaner for normally soiled pigmented smooth leather

    Gentle daily leather cleaning and care

    In stock (2× 1000 ml / 1 liter · 1× 100ml)
    Backordered (5× 250ml)
    From 15,54€ 15,65€
    Inhalt: 100mlUnit price (155,40€ / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Strong) cleaner for heavily soiled, surface-pigmented smooth leather

    Powerful intensive cleaning for heavily soiled leather

    Low stock (2× 1000 ml / 1 liter · 3× 250ml)
    From 30,08€ 32,43€
    Inhalt: 250mlUnit price (120,32€ / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Aniline & Nubuck Cleaner" Gentle cleaner for all open-pore smooth leathers and nubuck

    Gentle cleaning and safe deep conditioning for aniline and nubuck

    In stock (3× 1000 ml / 1 liter · 5× 250ml)
    From 33,43€ 35,78€
    Inhalt: 250mlUnit price (133,72€ / l)
    View details
  • Jede Lederart wird sauber mit den Lederreinigern von COLOURLOCK

    Was sind die Lederreiniger von COLOURLOCK? Reiniger aus der Lederreparatur-Praxis, abgestuft nach Lederart und Verschmutzung: ein milder und ein starker Reiniger für pigmentiertes Glattleder, dazu ein faserfreundlicher Spezialist für offenporige Anilin- und Nubukleder. Sie lösen Fett und Schmutz, ohne Deckschicht oder Faserstruktur anzugreifen.


    Lederreiniger von COLOURLOCK sind die Reinigungsstufe desselben Lederspezialisten, der seit 1995 Sattler und Aufbereiter mit Reparaturprodukten beliefert und heute zu Koch-Chemie gehört. Statt eines Universalreinigers für alles gibt es abgestufte Rezepturen: COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Mild) für die regelmäßige Reinigung beschichteter Glattleder, COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Strong) für speckige und lange ungepflegte Flächen und COLOURLOCK "Aniline & Nubuck Cleaner" für offenporige Leder, die eine normale feuchte Reinigung mit Rändern quittieren würden. Das Ziel ist immer dasselbe: sauberes Leder ohne neuen Schaden.

    • Abgestuft nach Verschmutzung, nicht nach Marketing. Der milde Reiniger übernimmt die Routine alle ein bis vier Wochen, der starke kommt nur zur Grundreinigung zum Einsatz — vor der ersten Pflege, nach dem Gebrauchtwagenkauf, bei der Aufbereitung. So bekommt das Leder so viel Reinigungskraft wie nötig und so wenig wie möglich.
    • Die Deckschicht bleibt intakt. Moderne Autoleder tragen eine hauchdünne Polyurethan-Deckschicht, in deren Mikrostruktur sich Hautfett und Abrieb einlagern. Die Tenside lösen genau diese Ablagerungen und lassen die Schutzschicht selbst unangetastet — selbst am speckigen Lenkrad reicht meist ein zweiter Durchgang statt eines schärferen Mittels.
    • Auch empfindliches Leder hat seinen eigenen Reiniger. Offenporiges Anilin- und Nubukleder saugt Flüssigkeit auf wie Löschpapier und reagiert auf Standardreiniger mit Flecken und dunklen Rändern. Der Spezialist für diese Leder arbeitet mit minimaler Feuchtigkeit und faserfreundlichen Tensiden — erhältlich als 250 ml und als 1000 ml / 1 Liter.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler bei der Lederreinigung ist zu viel Flüssigkeit direkt auf dem Leder. Bei uns landen immer wieder Anfragen zu fleckigen Sitzen und Rändern in der Perforation, und fast immer wurde der Reiniger aufgesprüht statt aufgeschäumt. Richtig läuft es andersherum: Reiniger auf ein Pad, einen Schwamm oder eine weiche Bürste geben, den Schaum Abschnitt für Abschnitt einarbeiten und mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch abnehmen. Das Leder soll feucht werden, nie nass — besonders bei perforierten oder belüfteten Sitzen, wo überschüssige Flüssigkeit in die Löcher läuft und dort Ränder hinterlässt.


    Jede Lederreparatur beginnt mit der Reinigung

    Bevor ein Reparaturbetrieb einen Sitz nachfärbt oder einen Riss schließt, wird das Leder gründlich entfettet — auf Hautfett hält keine Farbe und kein Kleber. COLOURLOCK beliefert seit 1995 genau diese Betriebe, und die Reiniger der Marke sind aus diesem Arbeitsschritt entstanden: nicht als Zubehör, sondern als Voraussetzung für alles Weitere.

    Diese Herkunft merkt man den Rezepturen an. Ein Reiniger, der vor einer Neufärbung eingesetzt wird, muss gründlich entfetten und darf die Oberfläche gleichzeitig nicht anlösen, sonst haftet die Farbe ungleichmäßig. Für dich heißt das: dieselbe Reinigungsleistung, mit der ein Aufbereiter einen Leasingrückläufer übergabefertig macht, in Gebinden für den Hausgebrauch.

    Ungereinigtes Leder altert dabei schneller, als viele denken. Hautfett bindet Staub und Abrieb zu einer feinen Schleifpaste, und jede Bewegung auf dem Sitz reibt sie tiefer in die Knickfalten — genau dort entstehen später die matten, rissigen Stellen, die eine Reparatur nötig machen. Reinigung ist deshalb kein kosmetischer Schritt, sondern der günstigste Werterhalt, den ein Lederinnenraum bekommen kann.

    Reinigung ist bei COLOURLOCK außerdem Diagnose. Erst auf sauberem Leder zeigt sich, was tatsächlich Schaden ist und was nur Schmutz war. Wir sehen häufig Innenräume, bei denen sich vermeintlich abgenutzte Seitenwangen nach einer Grundreinigung als völlig intakt herausstellen — der graue Schleier war eingeriebenes Hautfett mit Jeansabrieb, keine defekte Farbschicht.

    Seit der Übernahme durch Koch-Chemie läuft die Linie bei uns im Shop unter Koch-Chemie × COLOURLOCK. An den Rezepturen und an der Abstufung nach Lederart ändert das nichts.

    Mild übernimmt die Routine und Strong die Altlasten

    Der Normalfall im Auto ist pigmentiertes Glattleder mit intakter Deckschicht, und dafür reicht fast immer der milde Lederreiniger: COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Mild) entfernt Staub, leichte Fette und Gebrauchsspuren, erhält die matte Werksoptik und trocknet das Leder dabei nicht aus. Zugleich bereitet er die Fläche auf Pflege oder Versiegelung vor — auf entfettetem Leder haften beide deutlich besser. Erhältlich als 100 ml zum Kennenlernen und als 1000 ml / 1 Liter für die laufende Routine.

    Sitzt das Fett tiefer, übernimmt der starke Lederreiniger: COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Strong) löst speckige Lenkräder, alte Pflegefilme und die Ablagerungen langer ungepflegter Jahre — die klassische Grundreinigung vor der ersten Pflege, bei Aufbereitungen und Leasingrückläufern. Trotz der höheren Reinigungskraft bleibt die Rezeptur auf Leder abgestimmt, die Pigmentschicht wird nicht angegriffen.

    Für offenporige Leder gilt eine eigene Regel, und dafür steht der Anilin- & Nubukreiniger: COLOURLOCK "Aniline & Nubuck Cleaner" reinigt Anilinleder, Nubuk und andere Rauleder mit faserfreundlichen Tensiden und so wenig Feuchtigkeit, dass die saugfähige Struktur nicht durchnässt — der Spezialist der Serie für Oberflächen, auf denen die beiden Glattleder-Reiniger nichts verloren haben.

    Die Abstufung ist als System gedacht: Der Mild erhält den Zustand, der Strong setzt ihn zurück, der Anilin-Reiniger schützt die Ausnahme. Wer die Routine mit dem milden Reiniger hält, braucht die Grundreinigung nur noch selten — genau das ist die Idee dahinter.

    Erst zählt die Lederart, dann der Schmutzgrad

    Die wichtigste Weiche stellt nicht der Schmutz, sondern dein Leder. Ob die Oberfläche beschichtet oder offenporig ist, entscheidet über den Reiniger — wie stark er sein darf, ist erst die zweite Frage.

    Pigmentiertes Glattleder trägt eine dünne Polyurethan-Deckschicht: eine flexible Farb- und Schutzhaut, die wie eine Lackierung über der eigentlichen Lederhaut liegt. Hautfett, Abrieb und Staub lagern sich in ihre Mikrostruktur ein und dringen selten tiefer. Heißt für dich: Die Fläche verträgt eine feuchte, schaumbasierte Reinigung, weil die Deckschicht das Leder darunter abschirmt.

    Mild und Strong unterscheiden sich in der Tensidstärke. Tenside sind waschaktive Moleküle, deren eines Ende sich ins Fett krallt und deren anderes im Wasser bleibt — so wird Fett abspülbar, das eben noch fest in der Struktur saß. Der Strong setzt sie deutlich konzentrierter ein. Merkst du daran: Wo der Mild am speckigen Lenkrad zweimal ansetzen muss, zieht der Strong das Fett in einem Durchgang heraus.

    Anilin- und Nubukleder haben diese Schutzhaut nicht. Flüssigkeit zieht kapillar ein — die offenen Poren saugen sie auf wie ein Docht, und ein normaler Reiniger hinterlässt genau die dunklen Ränder, die er entfernen sollte. Der "Aniline & Nubuck Cleaner" arbeitet deshalb mit wenig Feuchtigkeit und hebt Schmutz an, statt ihn einzumassieren. Semianilin liegt dazwischen: hauchdünn pigmentiert und deutlich empfindlicher als voll beschichtetes Leder — im Zweifel behandelst du es wie offenporiges.

    Zwei Dinge kann keiner dieser Reiniger, und die gehören ehrlich benannt. Abgeriebene Pigmentschicht, Kratzer und ausgeblichene Farbe sind ein Fall für die Färbe- und Reparaturlinie von COLOURLOCK, kein Reinigungsthema. Und tief eingezogene Flecken in offenporigem Leder — Öl, Kugelschreiber, alte Wasserränder — schafft auch der Anilin-Reiniger nur begrenzt; dafür gibt es die Flecken- & Spezialentferner mit gezielten Rezepturen pro Fleckentyp.

    Der Reiniger gehört aufs Pad und nie aufs Leder

    Die Grundregel steht in jeder COLOURLOCK-Anleitung und wird trotzdem am häufigsten übergangen: Der Reiniger kommt auf Pad, Schwamm oder Bürste — nie direkt auf die Fläche. So dosierst du kontrolliert und hältst die Feuchtigkeit dort, wo sie hingehört.

    Der Ablauf selbst ist in wenigen Minuten erledigt. Losen Staub trocken abnehmen, den Reiniger aufschäumen, mit kreisenden Bewegungen Abschnitt für Abschnitt einarbeiten und die gelösten Rückstände mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch aufnehmen. Danach an der Luft trocknen lassen. Auf Anilinleder gilt zusätzlich: von Naht zu Naht arbeiten, gleichmäßig und ohne starkes Rubbeln, damit keine sichtbaren Übergänge entstehen.

    Bei Nubuk kommt je ein Handgriff davor und danach dazu: vor der Reinigung den losen Schmutz vorsichtig abbürsten, nach dem Trocknen den Flor mit einer weichen Bürste wieder aufrichten. So kehrt der samtige Griff zurück, statt dass die Fasern platt und glänzend anliegen.

    Für die Speckstellen — Lenkradkranz, Sitzwange, Einstiegskante — ist der zweite Durchgang das Mittel der Wahl, nicht mehr Druck. Bei uns landen die meisten Anwendungsfragen zum Thema Lenkrad, und fast immer ist die Antwort dieselbe: zweimal geduldig mit dem passenden Reiniger schlägt einmal aggressiv. Druck poliert das Fett in die Struktur, statt es herauszuholen.

    Frisch gereinigtes Leder ist entfettet und damit ungeschützt. Direkt im Anschluss gehört deshalb eine Lederpflege auf die Fläche — sie hält die Fasern geschmeidig und lässt neuen Schmutz schlechter anhaften. Als Rhythmus hat sich bewährt: milde Reinigung alle ein bis vier Wochen je nach Nutzung, Grundreinigung mit dem Strong nur zum Saisonstart oder bei der Übernahme eines Fahrzeugs.

    Allzweckreiniger reinigen Leder zu gründlich

    Allzweck- und Innenraumreiniger entfetten zuverlässig — und genau das ist auf Leder das Problem. Sie unterscheiden nicht zwischen dem Hautfett auf der Deckschicht und den Fetten, die das Leder selbst geschmeidig halten.

    Dazu kommt die Chemie: Viele Universalreiniger arbeiten alkalisch, also mit hohem pH-Wert, der Fette besonders aggressiv verseift. Auf Kunststoff und Teppich ist das die richtige Wahl. Auf Leder laugt es bei regelmäßiger Anwendung die Oberfläche aus — das Leder wird stumpf, trocken und in den Knickfalten spröde. Die COLOURLOCK-Reiniger sind auf die Deckschicht abgestimmt und lassen ihr die Weichmacher, die sie flexibel halten.

    Von Hausmitteln raten wir ebenso klar ab wie bei der Pflege. Spülmittel entfettet unkontrolliert, Kernseife hinterlässt alkalische Rückstände, und Feuchttücher tragen oft Pflegezusätze auf, die als schmieriger Film zurückbleiben. Wir sehen regelmäßig Sitze, die jahrelang so behandelt wurden — die Grundreinigung dauert dann länger als jede normale Routine, weil erst die Rückstände der Hausmittel herunter müssen.

    Und manchmal braucht es gar keinen Reiniger. Für Staub zwischendurch reicht ein nebelfeuchtes Mikrofasertuch völlig aus. Ein Lederreiniger kommt ins Spiel, sobald Fett im Spiel ist — erkennbar an speckigem Glanz, klebrigem Griff oder dem grauen Schleier auf hellen Ledern. Diese Ehrlichkeit gehört zur Einordnung: Wer sein Leder wöchentlich abstaubt, kauft seltener nach.

    Welcher Lederreiniger zu deinem Leder passt

    Die Entscheidung fällt in zwei Fragen. Erste Frage: Wie reagiert dein Leder auf einen Wassertropfen an unauffälliger Stelle? Dunkelt die Stelle ab, ist das Leder offenporig — dann ist COLOURLOCK "Aniline & Nubuck Cleaner" gesetzt, unabhängig vom Schmutzgrad. Perlt der Tropfen ab, trägt dein Leder eine Beschichtung und verträgt die beiden Glattleder-Reiniger.

    Zweite Frage: Wie sieht das Leder heute aus? Gepflegt und regelmäßig gereinigt heißt COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Mild) als Dauerlösung. Speckig, klebrig oder seit Jahren unangetastet heißt einmal COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Strong) für die Grundreinigung — danach übernimmt der Mild die Routine, und der Strong wandert für lange Zeit ins Regal. Für die wöchentliche Runde ist er schlicht überdimensioniert — gezielt eingesetzt bleibt er ein Werkzeug, als Dauerlösung würde er dem Leder mehr nehmen als nötig.

    Leder endet nicht am Autositz, die Reinigungslinie auch nicht: Vom Lederwaschmittel für Bekleidung über Polster- und Alcantara-Reiniger bis zum Schuh- und Sneakerreiniger findest du alle weiteren Reinigungsprodukte der Marke eine Ebene höher: Zurück zu Reinigung von COLOURLOCK.

    Und der Gedanke, der diese Reiniger trägt: COLOURLOCK verdient sein Geld seit drei Jahrzehnten mit Reparatur und Neufärbung — die Reiniger sind das Werkzeug, das vorher klärt, ob es so weit überhaupt kommen muss. Der Unterschied zwischen „muss neu gefärbt werden" und „war nur schmutzig" liegt erstaunlich oft in einer halben Stunde mit dem richtigen Reiniger. Erst sauberes Leder lässt sich beurteilen, und das Urteil fällt meist besser aus als befürchtet.

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