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Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK

(1 products)
Die Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK ist die Haftstufe zwischen entfettetem Hartkunststoff und Farbauftrag: COLOURLOCK "Plastic Primer ND" legt einen hauchdünnen, transparenten Haftfilm auf Verkleidungen, Griffschalen und Konsolen, damit die Lederfarbe dort genauso hält wie auf dem Sitz. Die Narbung bleibt sichtbar, der Aufbau bleibt elastisch. Erhältlich als 250 ml und 1 Liter.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Plastic Primer ND" primer for plastics

    Perfect base for paint application with adhesion primer for plastic

    In stock (3× 250ml)
    Pre-order (1000 ml / 1 liter)
    From 26,72€ 27,95€
    Inhalt: 250mlUnit price (106,88€ / l)
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  • Farbe hält auf Kunststoff mit der Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK

    Was ist die Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK? Ein Haftvermittler für Hartkunststoffe im Fahrzeuginnenraum: COLOURLOCK "Plastic Primer ND" legt einen transparenten Haftfilm auf Verkleidungen, Griffschalen und Konsolen, damit die Lederfarbe dort genauso hält wie auf dem Sitz. Erhältlich als 250 ml und 1 Liter.


    Kunststoff-Grundierung von COLOURLOCK ist die Zwischenstufe zwischen entfettetem Kunststoff und Farbauftrag. Hartkunststoff nimmt Farbe von sich aus schlecht an: Weichmacher wandern an die Oberfläche, Pflegemittel hinterlassen Silikon, und die Fläche ist glatt und energiearm. COLOURLOCK "Plastic Primer ND" verankert sich genau dort und gibt der nachfolgenden Farbe einen Untergrund, an dem sie greift. Dünn, transparent und ohne die Narbung zuzuschmieren.

    • Der Primer entscheidet, ob die Färbung Jahre oder Wochen hält. Farbe direkt auf rohen Innenraum-Kunststoff überlebt oft nicht einmal einen Sommer, weil sich Weichmacher und Silikonreste unter die Schicht schieben. Der Haftfilm sitzt dazwischen und nimmt der Farbe diese Angriffsfläche.
    • Transparent und hauchdünn, damit die Struktur bleibt. Die Grundierung baut keine Schicht auf, sie verändert die Oberfläche. Die Genarbung einer Türverkleidung bleibt nach dem Auftrag sichtbar, statt unter einer geschlossenen Lackhaut zu verschwinden.
    • Ein System vom Entfetter bis zum Top Coat. Primer und Farbe stammen aus derselben Linie und sind aufeinander abgestimmt. Genau daran scheitern die meisten Eigenversuche: Baumarkt-Haftvermittler unter einer fremden Farbe ist eine Wette, kein Aufbau.

    Praxistipp von Detailing1: Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu Innenraum-Färbungen, die nach einem Sommer an den Kanten aufgehen — und fast immer war nicht der Primer das Problem, sondern der übersprungene Entfetter. Innenraumteile sind über Jahre mit Cockpitspray behandelt worden, und Silikonöle ziehen in die Oberfläche ein, statt nur obenauf zu liegen. Wer nur anschleift und grundiert, verteilt das Silikon in der frisch angerauten Fläche. Deshalb: erst gründlich entfetten, dann mit einem feinen Schleifpad matt anschleifen, dann noch einmal entfetten und den Staub trocken abnehmen. Und mach die Wischprobe mit einem hellen Tuch — solange Farbe oder Fettschleier daran hängen bleiben, ist die Fläche nicht grundierbereit.


    Kunststoff nimmt Farbe nicht von allein an

    Auf Leder hält Farbe, weil die Faser sie aufsaugt. Hartkunststoff kann das nicht: Er ist dicht, glatt und chemisch träge, und genau daran scheitert jede Beschichtung ohne Vorbehandlung.

    Die entscheidende Größe heißt Oberflächenenergie. Der Begriff beschreibt, wie stark eine Oberfläche eine Flüssigkeit an sich zieht. Kunststoffe wie ABS, PVC oder Polypropylen liegen hier niedrig, deshalb zieht sich Farbe darauf zusammen wie Wasser auf einer frisch gewachsten Motorhaube, statt eine geschlossene Fläche zu bilden. Merkst du daran: Der erste Farbauftrag wirkt fleckig und läuft an den Kanten zurück.

    Dazu kommt ein Problem, das erst nach Wochen sichtbar wird. Weichmacher halten Innenraum-Kunststoffe biegsam, und sie sind nicht fest im Material gebunden — sie wandern langsam an die Oberfläche. Eine Farbschicht ohne Haftvermittler bekommt diese Wanderung von unten ab, hebt sich an den Rändern und blättert. Das ist der Grund, warum eine Lackierung an Einstiegsleisten und Türtaschen nach wenigen Wochen aufgeht, obwohl vorher sauber angeschliffen wurde.

    Der dritte Gegner ist hausgemacht. Jahre Cockpitpflege hinterlassen Silikonöle, die kein Allzweckreiniger vollständig löst. Sie sind der häufigste Grund, warum eine Färbung an genau den Stellen abplatzt, die am meisten angefasst werden: Türgriffschale, Mittelkonsole, Blende am Schalthebel. Wir sehen das regelmäßig an Fahrzeugen, die zu uns kommen, nachdem der erste Eigenversuch schiefgegangen ist.

    Ob eine Fläche tragfähig ist, lässt sich vorher prüfen und kostet zehn Minuten. Grundiere und färbe eine handtellergroße Stelle an einem verdeckten Bereich, lass den Aufbau durchtrocknen und zieh dann ein Stück Klebeband kräftig angedrückt in einem Zug ab. Bleibt Farbe am Band hängen, sitzt Silikon oder Fett im Untergrund und die ganze Fläche muss noch einmal an den Entfetter. Diese Probe verhindert genau den Schaden, der sonst erst am fertigen Teil sichtbar wird.

    Ein Primer für Hartkunststoff, mehr braucht diese Stufe nicht

    In dieser Kategorie steht ein einziges Produkt, und das ist Absicht: COLOURLOCK "Plastic Primer ND" deckt die komplette Grundierungsstufe auf Hartkunststoff ab.

    Technisch arbeitet der Primer mit polyethermodifiziertem Trisiloxan als Netzmittel — ein Siloxan mit wasserfreundlichen Seitenketten, das die Oberflächenspannung der Flüssigkeit so weit senkt, dass sie sich auf dem trägen Kunststoff ausbreitet, statt zu perlen. Praktisch heißt das: Der Primer läuft auch in die Narbung und in Ecken, in denen ein normaler Farbauftrag Lücken lässt. Beim Trocknen bleibt eine mikrofeine, transparente Haftmatrix zurück, an der sich die Farbe verankert.

    Der Primer trocknet farblos auf. Nach dem Ablüften siehst du der Fläche nicht an, dass sie behandelt wurde — die Struktur bleibt, es glänzt nichts nach. Das ist kein kosmetisches Detail, sondern die Bedingung dafür, dass eine gefärbte Verkleidung später neben ungefärbten Teilen nicht auffällt.

    Für die Gebindewahl gibt es eine einfache Faustregel. Die 250 ml reichen für einzelne Teile: Türgriffschalen, Blenden, Konsolenrahmen, ein paar Kunststoffkanten am Sitz. Der Liter lohnt erst, wenn du komplette Türverkleidungen, Armaturenträger oder mehrere Fahrzeuge nacheinander machst. Sparsamkeit ist hier ohnehin Teil der Anwendung: Ein Primer wird dünn aufgetragen, sonst arbeitet er gegen sich selbst.

    Beim Auftrag ist die Sprühpistole der saubere Weg, weil sie den Film gleichmäßig über die Narbung legt, ohne sie zuzuwischen. Wer ohne Spritzausrüstung arbeitet, kommt mit einem fusselfreien Tuch oder einem Applikator ebenfalls hin — dann in einer Richtung und ohne Nachpolieren, damit der frische Film nicht wieder aufgerissen wird. Was in beiden Fällen zählt, ist die Kante: Bis dicht an Fugen, Übergänge und Rückseiten grundieren, denn genau dort beginnt später das Abheben.

    Leather Primer geht aufs Leder, Plastic Primer aufs Hartteil

    Die Grundierungsstufe von COLOURLOCK teilt sich nach Substrat auf, nicht nach Farbe. Wer beide Primer verwechselt, verliert die Haftung, die er eigentlich aufbauen wollte.

    Für den Sitz selbst ist die Leder-Grundierung zuständig: COLOURLOCK "Leather Primer" verbindet Lederuntergrund und Lederfarbe, und COLOURLOCK "Blocker" sperrt Verfärbungen ab, die sonst durch die neue Farbe durchschlagen. Beide sind auf eine saugfähige, flexible Faser ausgelegt. Auf Hartkunststoff finden sie nichts, worin sie sich verankern könnten.

    Umgekehrt gilt dasselbe: COLOURLOCK "Plastic Primer ND" ist auf polymere Oberflächen abgestimmt und hat auf Leder nichts verloren. Beide Stufen leben deshalb unter demselben Dach — der Kategorie Grundierung & Haftvermittler —, arbeiten aber auf unterschiedlichen Materialien.

    Ein dritter Fall wird oft falsch eingeordnet: weiches Kunstleder und veganes Leder. Diese Materialien brauchen in der Regel gar keine Grundierung, wenn du stattdessen einen Vernetzer in die Farbe gibst — COLOURLOCK "Crosslinker CD" macht den Aufbau mechanisch belastbar, ohne eine zusätzliche Schicht darunterzulegen. Willst du eine Kunstlederfläche nur schützen statt umfärben, ist die Kunstleder-Versiegelung mit COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" der kürzere Weg.

    Die Zuordnung ist im Alltag schnell gemacht: Lässt sich die Fläche mit dem Daumen eindrücken und federt zurück, ist sie weich und gehört in den Crosslinker-Weg. Bleibt sie hart und formstabil, ist sie ein Fall für den Kunststoff-Primer.

    Entfetten, anrauen, grundieren, ablüften. In dieser Reihenfolge.

    Der Ablauf steht fest und verzeiht keine Abkürzung. Vier Schritte, in dieser Reihenfolge, und jeder einzelne entscheidet über die Haftung der ganzen Färbung.

    Schritt eins ist der Entfetter: COLOURLOCK "Degreaser" nimmt Pflegemittelreste und Handfett von der Fläche. Bei Teilen, die jahrelang mit silikonhaltigem Cockpitspray behandelt wurden, reicht ein Durchgang selten — arbeite so lange, bis das Tuch sauber bleibt. Schritt zwei ist das Anrauen mit einem feinen Schleifpad: Die Fläche soll gleichmäßig matt sein, nicht zerkratzt. Danach noch einmal entfetten, weil beim Schleifen Material und Fett neu verteilt werden.

    Schritt drei ist der Primer. Dünn und gleichmäßig auftragen, ein feiner Film genügt. Zu dicke Schichten verschlechtern die Haftung, statt sie zu verbessern — das ist der Punkt, an dem die meisten überdosieren, weil sie den Auftrag sehen wollen. Du siehst ihn nicht, und das ist richtig so. Schritt vier ist das Ablüften: kurz antrocknen lassen, bei kühlen Werkstatttemperaturen hilft warme Luft aus dem Fön nach.

    Danach kommt die Farbe. Die Farbauffrischer von COLOURLOCK liefern die Neutral-Basen, die auf den Farbton des Ledersitzes eingestellt werden; der Top Coat setzt anschließend den Glanzgrad, und über die Additive stellst du Griff und Mattierung so ein, dass die gefärbte Blende neben dem Originalteil nicht auffällt. Tiefe Kratzer oder Fehlstellen im Kunststoff gehören vor die Grundierung: Dafür gibt es die Spachtelmasse COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste".

    Rechne beim ersten Teil mit mehr Zeit, als du denkst. Die Vorbereitung frisst den Großteil davon, der eigentliche Primerauftrag dauert Minuten. Ab dem zweiten Teil kippt das Verhältnis deutlich, weil du weißt, wie sauber "sauber" für diesen Untergrund heißt.

    Zwei Rahmenbedingungen kippen das Ergebnis unabhängig von der Technik: Temperatur und Staub. Unter etwa 15 Grad zieht der Film zäh an und die Farbe darüber verläuft schlechter, in einer kalten Garage im Winter lohnt sich Heizen oder ein anderer Termin. Und ausgebaute Teile arbeiten sich leichter als eingebaute — auf der Werkbank kommst du an Kanten und Rückseiten heran, im Fahrzeug klebst du ab und arbeitest über Kopf, mit Staub aus dem ganzen Innenraum als ständigem Begleiter.

    Die Grenzen liegen im Untergrund, nicht im Primer

    Ein Haftvermittler kann nur verbinden, was tragfähig ist. Er repariert keine Fläche, er ersetzt keine Reinigung, und er hält keine Farbe fest, die für den Einsatzort zu spröde ist.

    Die häufigste Enttäuschung entsteht an genau dieser Stelle. Wir haben Innenraumteile in der Hand gehabt, bei denen der Primer sauber saß und die Beschichtung trotzdem riss — nicht wegen der Haftung, sondern weil ein starrer Lack auf einem Bauteil lag, das sich im Sommer aufheizt und dehnt.

    Im Innenraum braucht die Farbschicht deshalb Elastizität, sonst arbeitet die Temperatur sie auf. Genau daran entscheidet sich, ob ein System funktioniert: Auffrischerbasis und Top Coat von COLOURLOCK sind für flexible Substrate gemacht, ein harter Sprühlack aus der Dose ist es nicht. Der beste Haftvermittler der Welt hält eine Farbe fest, die von sich aus reißt — er hält sie dann eben rissig fest.

    Zwei Bereiche lassen wir grundsätzlich in Ruhe. Airbag-Abdeckungen und ihre Sollbruchlinien werden nicht beschichtet — dort entscheidet eine definierte Reißnaht darüber, wie sich das Bauteil im Ernstfall öffnet, und eine zusätzliche Schicht hat in dieser Rechnung nichts zu suchen. Das Gleiche gilt für aufgetrennte Sitznähte im Airbagbereich: Das ist Sattlerarbeit, keine Chemie.

    Beim Farbton bleiben wir ebenfalls ehrlich. Neutral-Basen sind farblos, der Ton entsteht durch Einstellung auf das jeweilige Leder — und ein Treffer nach Gefühl gelingt praktisch nie. Wer eine sichtbare Fläche neben dem Originalsitz färbt, arbeitet mit einer Musterprobe aus einem verdeckten Bereich, nicht mit dem Herstellernamen der Farbe. Ein Ton, der auf der Sitzwange stimmt, kann an der Türverkleidung eine Nuance danebenliegen, weil das Licht dort anders fällt.

    Wann du grundierst und wann du nur pflegst

    Die Grundierung lohnt sich, wenn die Farbe eines Kunststoffteils dauerhaft geändert werden soll. Für alles andere gibt es kürzere Wege, und wir sagen das offen.

    Der klassische Fall für den Primer: Der Sitz wird nachgefärbt, und die Kunststoffblenden daneben behalten ihren alten, oft ausgeblichenen Ton. Dann grundierst du die Blenden und ziehst sie im selben Farbsystem nach, statt das Fahrzeug mit einem Farbsprung im Blickfeld stehen zu lassen. Genauso bei Fahrzeugen, die auf eine andere Innenraumfarbe umgezogen werden, und bei Kunststoffteilen, die nach einer Reparatur wieder in den Bestand passen müssen.

    Kein Fall für den Primer ist ein Teil, das nur stumpf und grau geworden ist. Wenn die Oberfläche intakt ist und nur Farbtiefe fehlt, ist eine Kunststoffpflege der ehrlichere Weg: schneller, reversibel, ohne Aufbau. Färben ist eine Einbahnstraße — was einmal beschichtet ist, wird nie wieder Rohkunststoff. Diese Entscheidung triffst du vor dem ersten Schleifpad, nicht danach.

    Wenn du dich für den Aufbau entscheidest, führt der Weg über COLOURLOCK "Plastic Primer ND", und die restlichen Stufen findest du eine Ebene höher in Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Und der Satz, der die ganze Stufe trägt: Die Grundierung ist das einzige Produkt der Färbe-Strecke, das man am fertigen Ergebnis nicht sieht — und das einzige, dessen Fehlen man garantiert sieht. Meist im zweiten Sommer, an der Türgriffschale.

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